Haaröle

Alle Ratgeber rund um Haaröle: welches Öl zu deinem Haartyp passt, wie du Argan-, Mandel-, Rizinus-, Hanf-, Kokos- und Rosmarinöl richtig anwendest und was die Öle für deine Haare tun können – und was nicht.

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Rizinusöl kaufen: Worauf du beim Kauf achten solltest

Kaltgepresst oder raffiniert, Bio oder nicht, hell oder schwarz? Worauf du beim Kauf von Rizinusöl für Haare und Haut achten solltest und woran du einen seriösen Shop erkennst.

3 Min. Lesezeit

Haaröl richtig anwenden: das Wichtigste auf einen Blick

Haaröle legen sich um die Haaroberfläche, machen das Haar geschmeidiger und erleichtern das Kämmen. Welches Öl zu dir passt, hängt vor allem von deiner Haarstruktur ab. In diesem Ratgeber findest du Anleitungen zu den einzelnen Ölen, Rezepte für Kuren und ehrliche Antworten darauf, was Haaröl kann und was nicht.

Welches Haaröl passt zu welchem Haar?

  • Feines, schnell fettendes Haar: leichte Öle wie Mandelöl, Hanföl oder flüssiges Kokosöl, nur wenige Tropfen in die Spitzen.
  • Normales bis trockenes Haar: Arganöl als Allrounder für Längen und Spitzen.
  • Dickes, lockiges und krauses Haar: Arganöl pur oder gemischt mit etwas Rizinusöl, gern als Kur vor dem Waschen.
  • Kopfhaut: Für eine Massage eignen sich leichte Öle oder Rosmarinöl in einem Trägeröl. Bei trockener Kopfhaut hilft dir unser Ratgeber Trockene Kopfhaut weiter.

Einen ausführlichen Vergleich aller Öle findest du im Ratgeber Haaröl: Welches Öl passt zu deinen Haaren?

So wendest du Haaröl an

  1. Als Finish: 2–4 Tropfen in den Handflächen verreiben und in Längen und Spitzen geben, den Ansatz aussparen.
  2. Ins handtuchfeuchte Haar: So verteilt sich das Öl gleichmäßiger und das Haar wirkt nicht beschwert.
  3. Als Kur vor dem Waschen: großzügiger auftragen, 30 Minuten bis über Nacht einwirken lassen, dann gründlich auswaschen. Rezepte findest du unter Haarkur selber machen.

Worauf du beim Kauf von Haaröl achten solltest

  • Zutatenliste lesen: Reine Pflanzenöle stehen mit ihrem botanischen Namen auf der Liste, zum Beispiel Argania Spinosa Kernel Oil.
  • Ohne Silikone: Warum das für viele wichtig ist, erklären wir unter Haaröl ohne Silikone.
  • Kaltgepresst und Bio-Qualität: erkennbar an der Angabe auf dem Etikett und am Bio-Siegel mit Kontrollstellennummer.
  • Dunkle Glasflasche mit Pipette: schützt das Öl vor Licht und hilft beim Dosieren.

Speziell zu Rizinusöl lohnt sich ein Blick in Rizinusöl kaufen. Unsere Öle findest du in der Kategorie Haaröle.

Häufige Fragen zu Haaröl

Ist Haaröl wirklich gut für die Haare?

Haaröl pflegt die Haaroberfläche, macht das Haar geschmeidiger und schützt die Spitzen vor dem Austrocknen. Es kann aber keine geschädigten Haare reparieren und lässt Haare nicht schneller wachsen. Entscheidend ist, dass Öl und Menge zu deinem Haar passen.

Welches Haaröl ist das beste?

Das eine beste Haaröl gibt es nicht. Für feines Haar sind leichte Öle besser, für dickes, lockiges Haar reichhaltigere. Arganöl ist für die meisten Haartypen ein guter Einstieg.

Soll man jeden Tag Haaröl benutzen?

Trockenes, lockiges oder krauses Haar verträgt ein paar Tropfen täglich in den Spitzen. Bei feinem Haar reichen zwei- bis dreimal pro Woche.

Macht Hanföl high?

Nein. Hanföl wird aus den Samen gepresst und enthält praktisch kein THC. Mehr dazu liest du unter Macht Hanföl high?