Haaröle

Arganöl für Haare: Anwendung & Tipps für Locken und krauses Haar

Gloria 4 Min. Lesezeit
Bio-Arganöl von African Oils in der 100-ml-Flasche

Kurz gesagt: Arganöl ist ein leichtes Pflegeöl für alle Haartypen und besonders beliebt bei Locken und krausem Haar. Ein paar Tropfen in Längen und Spitzen machen das Haar geschmeidig, bändigen Frizz und sorgen für Glanz. Du kannst es als Kur vor der Haarwäsche, zur Kopfhautmassage oder als Leave-in verwenden.

Arganöl ist eines der beliebtesten Öle in der Haarpflege, besonders bei krausem und lockigem Haar. Es wird aus den Kernen der Früchte des Arganbaums gewonnen, der in Marokko wächst. In diesem Artikel erfährst du, was Arganöl für dein Haar tun kann und wie du es am besten anwendest.

Was steckt in Arganöl?

Arganöl besteht zu rund 80 % aus ungesättigten Fettsäuren, vor allem Ölsäure und Linolsäure. Dazu kommt ein natürlicher Gehalt an Vitamin E. Kaltgepresstes Arganöl ist goldgelb, riecht leicht nussig und zieht gut ein, ohne zu fetten.

1. Feuchtigkeit für trockenes, krauses Haar

Krauses Haar ist von Natur aus oft trocken, weil der Talg der Kopfhaut entlang der gewundenen Haarstruktur schlecht nach unten gelangt. Arganöl legt sich wie ein leichter Schutzfilm um das Haar. Es hilft, die Feuchtigkeit im Haar zu halten, macht es geschmeidig und sorgt für seidigen Glanz. Arganöl eignet sich für jeden Haartyp, bei feinem Haar reicht eine kleinere Menge.

2. Weniger Frizz, leichter kämmbar

Ein paar Tropfen Arganöl in Längen und Spitzen glätten abstehende Härchen und machen das Haar leichter kämmbar. Gerade wenn dein Haar durch Glätten, Färben oder Relaxer beansprucht ist, tut ihm regelmäßige Pflege mit Arganöl gut. Gepflegtes Haar bricht beim Kämmen weniger leicht ab.

3. Pflege für trockene Kopfhaut

Wenn sich deine Kopfhaut trocken und gespannt anfühlt, ist eine sanfte Massage mit Arganöl eine angenehme Pflege. Sie fühlt sich danach geschmeidig an, und die Massage selbst ist entspannend.

Versprechen zum Haarwachstum machen wir bewusst nicht. Arganöl pflegt Haar und Kopfhaut, beeinflusst aber nicht, wie schnell die Haare wachsen.

So wendest du Arganöl an

Anwendung 1: Hot-Oil-Treatment als Pre-Poo

Vor der Haarwäsche das Arganöl leicht im Wasserbad anwärmen und in die Haare einmassieren. Ein warmes Handtuch um den Kopf wickeln und mindestens 30 Minuten einwirken lassen. Danach wie gewohnt waschen. Eine ausführliche Anleitung findest du im Beitrag Hot-Oil-Treatment einfach und schnell gemacht.

Anwendung 2: Kopfhautmassage

Abends ein paar Tropfen Arganöl auf die Fingerkuppen geben und mit kreisenden Bewegungen sanft in die Kopfhaut einmassieren, auch am Haaransatz und an den Babyhaaren. Zwei- bis dreimal pro Woche ist ein guter Rhythmus.

Anwendung 3: Im Shampoo oder als Leave-in

Gib ein paar Tropfen Arganöl in dein Shampoo. Das macht die Haarwäsche milder, und das Haar fühlt sich danach weniger trocken an. Alternativ kannst du nach dem Waschen ein, zwei Tropfen in die handtuchtrockenen Spitzen geben.

Unser Tipp: das Arganöl von African Oils

  • Bio-Arganöl, kaltgepresst
  • für Haare und Haut
  • auch für krauses und lockiges Haar

Für die Nacht dazu: Unsere Seidenhaube hält das Öl im Haar statt im Kopfkissen.

Häufige Fragen

Wie oft kann ich Arganöl für die Haare verwenden?

Als Leave-in reichen ein bis zwei Tropfen, das geht auch täglich. Eine Kur vor der Haarwäsche oder eine Kopfhautmassage passt gut ein- bis dreimal pro Woche.

Kommt Arganöl ins nasse oder ins trockene Haar?

Beides geht. Im handtuchtrockenen Haar verteilt es sich besonders gut. Im trockenen Haar eignet es sich, um Frizz zu bändigen und den Spitzen Glanz zu geben.

Macht Arganöl die Haare fettig?

Nur wenn du zu viel nimmst. Fang mit ein bis zwei Tropfen an und gib das Öl vor allem in Längen und Spitzen, nicht direkt auf den Ansatz.

Ist Arganöl auch für feines Haar geeignet?

Ja. Arganöl ist leicht. Bei feinem Haar reicht ein Tropfen für die Spitzen.

Muss ich Arganöl auswaschen?

Als Kur vor der Haarwäsche ja. Als Leave-in in kleiner Menge nicht, es bleibt einfach im Haar.

Fazit

Arganöl ist ein leichtes, vielseitiges Pflegeöl, das gut zu krausem und lockigem Haar passt. Es macht trockenes Haar geschmeidig, bändigt Frizz, sorgt für Glanz und pflegt die Kopfhaut. Probiere aus, welche Anwendung am besten zu deiner Routine passt. Wie du Arganöl im Gesicht anwendest, liest du in Arganöl fürs Gesicht.

Wie benutzt du Arganöl? Schreib uns deine Tipps gern in die Kommentare.

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Kommentare

2 Kommentare zu „Arganöl für Haare: Anwendung & Tipps für Locken und krauses Haar“

  1. […] Schau in die Inhaltsstoffe: Silikone enden meist auf -cone oder -xane. Mehr dazu liest du in Haaröl ohne Silikone: Worauf du achten solltest. Wie du Arganöl anwendest, zeigt dir Arganöl für Haare. […]

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