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Haaröl ohne Silikone: Worauf du achten solltest

Gloria 4 Min. Lesezeit

Kurz gesagt: Ein Haaröl ohne Silikone erkennst du an der Zutatenliste: Silikone enden meist auf -cone, -conol oder -siloxane. Reine Pflanzenöle wie Argan-, Mandel- oder Rizinusöl bestehen oft nur aus einer Zutat und lassen sich mit mildem Shampoo gut auswaschen. Welches Öl passt, hängt vor allem von der Porosität deiner Haare ab.

Haaröl gehört für viele fest zur Haarpflege. Es macht trockenes Haar geschmeidiger, bändigt Frizz und sorgt für Glanz. Viele Haaröle aus der Drogerie enthalten allerdings Silikone. In diesem Artikel erfährst du, was Silikone im Haar machen, woran du sie erkennst und welches silikonfreie Öl zu deinem Haartyp passt.

Was machen Silikone im Haaröl?

Silikone legen sich wie ein glatter Film um das Haar. Das Haar fühlt sich sofort weich an und glänzt. Der Nachteil: Manche Silikone lassen sich mit milden Shampoos schlecht auswaschen. Mit der Zeit können sie sich am Haar ablagern und es beschweren, es wirkt dann platt oder strähnig. Darum verzichten viele, gerade bei Locken und krausem Haar, lieber auf Silikone und greifen zu reinen Pflanzenölen.

Was spricht für silikonfreie Haaröle?

  • Kurze Zutatenliste: Reine Pflanzenöle bestehen oft nur aus einer einzigen Zutat.
  • Leicht auswaschbar: Pflanzenöle lassen sich mit einem milden Shampoo gut auswaschen.
  • Pflege für trockenes Haar: Pflanzenöle machen das Haar geschmeidig und schützen die Spitzen vor dem Austrocknen.
  • Vielseitig: Dieselben Öle kannst du oft auch für Kopfhaut, Haut oder Bart verwenden.

Woran erkennst du Silikone?

Schau auf die Zutatenliste (INCI). Silikone erkennst du meist an diesen Endungen und Wortteilen:

  • „-cone“, zum Beispiel Dimethicone, Amodimethicone
  • „-conol“, zum Beispiel Dimethiconol
  • „-siloxane“, zum Beispiel Cyclopentasiloxane

Steht so etwas weit vorne in der Liste, ist das Öl eher ein Silikonprodukt mit etwas Pflanzenöl. Bei reinen Ölen steht dagegen nur der Name der Pflanze, etwa „Argania Spinosa Kernel Oil“ für Arganöl.

So wendest du silikonfreies Haaröl an

  1. Vor der Haarwäsche (Pre-Poo): Öl eine halbe Stunde vor dem Waschen in die Längen einmassieren, dann wie gewohnt waschen. So schützt du die Längen beim Shampoonieren, und das Haar wirkt danach nicht fettig.
  2. Als Haarkur: Öl in Längen und Ansatz verteilen, ein Handtuch oder eine Seidenhaube darüber und mindestens 30 Minuten oder über Nacht einwirken lassen. Danach gründlich auswaschen.
  3. Als Leave-in: Ein paar Tropfen in die feuchten oder trockenen Längen geben. Das hilft auch bei statisch aufgeladenem Haar.
  4. Für die Spitzen: Regelmäßig ein, zwei Tropfen in die Spitzen massieren.
  5. Nach dem Styling: Einen Tropfen zwischen den Handflächen verteilen und leicht über die fertige Frisur streichen.

Welches Öl passt zu deinem Haartyp?

Silikonfreie Öle eignen sich für jeden Haartyp. Welches am besten passt, hängt stark von der Porosität deiner Haare ab, also davon, wie leicht sie Feuchtigkeit aufnehmen.

  • Geringe Porosität: Das Haar nimmt Pflege schwer auf, Produkte liegen schnell obenauf. Leichte Öle wie flüssiges Kokosöl oder Mandelöl sind hier ideal.
  • Normale Porosität: Das Haar ist pflegeleicht und lässt sich gut stylen. Gut passen zum Beispiel Arganöl oder Olivenöl.
  • Hohe Porosität: Das Haar ist trocken, kraus und bricht schneller. Hier helfen reichhaltige Öle und Butter wie Rizinusöl oder Shea-Butter.

Du kennst deine Haar-Porosität nicht? Im Beitrag 2 Wege, um die Porosität deiner Haare herauszufinden liest du, wie du sie ganz einfach testest.

Beliebte silikonfreie Öle für die Haarpflege

Mehr zu einzelnen Ölen und Butter liest du in Kokosöl für Haare, Mandelöl für Haare und Sheabutter für Haut und Haare.

Einen ausführlichen Vergleich findest du in unserem Haaröl-Guide.

Unsere Haaröle ohne Silikone

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Häufige Fragen

Sind Silikone im Haaröl schädlich?

Nein, sie sind nicht schädlich. Manche Silikone lassen sich aber schwer auswaschen und können sich mit der Zeit am Haar ablagern. Deshalb verzichten viele, gerade bei Locken, lieber darauf.

Woran erkenne ich ein Haaröl ohne Silikone?

In der Zutatenliste stehen keine Begriffe mit -cone, -conol oder -siloxane. Bei reinen Pflanzenölen steht nur der lateinische Pflanzenname, zum Beispiel „Argania Spinosa Kernel Oil“.

Welches Haaröl ohne Silikone passt zu feinem Haar?

Leichte Öle wie Mandelöl, flüssiges Kokosöl oder Hanföl, sparsam in den Spitzen.

Wie viel Haaröl sollte ich nehmen?

Für die Spitzen reichen meist ein bis drei Tropfen. Für eine Kur vor der Haarwäsche darf es mehr sein.

Kann ich Haaröl ohne Silikone täglich verwenden?

Ja, in kleiner Menge als Leave-in. Wenn sich das Haar beschwert anfühlt, nimm weniger oder verwende es seltener.

Fazit

Silikone sorgen für schnellen Glanz, können sich aber am Haar ablagern. Reine Pflanzenöle sind eine gute Alternative: Sie pflegen, lassen sich leicht auswaschen und haben eine kurze Zutatenliste. Ein Blick auf die INCI-Liste verrät dir, ob ein Haaröl Silikone enthält.

Ursprünglich verfasst von Letizia Lucà, überarbeitet von Gloria Rapp im Oktober 2026.

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Kommentare

5 Kommentare zu „Haaröl ohne Silikone: Worauf du achten solltest“

  1. […] An einer kurzen, klaren Zutatenliste ohne Silikone und an der Angabe, ob das Öl kaltgepresst ist. Worauf du sonst noch achten kannst, liest du in unserem Beitrag Haaröl ohne Silikone. […]

  2. […] Haaröl ohne Silikone: Worauf du achten solltest […]

  3. […] Haaröl ohne Silikone: Worauf du achten solltest […]

  4. […] Haaröl ohne Silikone: Worauf du achten solltest […]

  5. […] in die Inhaltsstoffe: Silikone enden meist auf -cone oder -xane. Mehr dazu liest du in Haaröl ohne Silikone: Worauf du achten solltest. Wie du Arganöl anwendest, zeigt dir Arganöl für […]

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